Ekkehard Dengler schrieb:
nospam" <"parim(nospam)belli wrote:
Hallo,
I wonder if Grieb-Schr?er's German-English Dictionary (11th edition,
1911) could be helpful. It gives the following translations of Mops:
pug(-dog)
snub-nosed person, pug(gy); grumbler
Which bears out the "Kläffer/yappy" reading. A really old dictionary can be
such a useful thing to have.
Pug-dogs can be noisy, but they are grumblers rather than yappers,
according to
http://www.hallohund.de/hunde-basics/neuer-hund/vorbereitung/20831/
welche-rasse-passt-zu-mir-heute-der-treue-mops>:
"Charakter des Mops: Der Mops ist ein lebenslustiger, vitaler
Kleinhund. Er ist ein Clown, ein Seelentröster, ein Kinderkumpel. Er
macht alles um seinem Herrchen zu gefallen. Er liebt es, der
Mittelpunkt zu sein und immer und überall dabei sein zu dürfen. Läuft
es mal nicht nach seiner Nase, ist er beleidigt wie eine Diva. Man
kann sich aber schnell wieder mit ihm versöhnen. Er ist seinen
Artgenossen und Menschen gegenüber völlig aggressionsfrei. Der Mops
hat keinen Jagdtrieb und hört im Allgemeinen sehr gut. Als Wachhund
ist er ungeeignet, würde er doch jeden Einbrecher freudig begrüßen. Er
ist zwar kein ausgesprochener Kläffer, kann aber seiner Empörung
lautstark Ausdruck verleihen. Obwohl er seinen Menschen hingebungsvoll
liebt, ist er überglücklich, einen oder mehrere Möpse in seiner
Umgebung zu haben. Durch Grummeln, Grunzen, Brummen verleiht er seinem
Gemütszustand eine ganz besondere Note. Man hat einen ständigen
Begleiter, und das ist wörtlich zu nehmen."
That doesn't necessarily make "yapper" a bad translation in the
present case, there being the common denominator of "nuisance".
And here's what Germans associated with a "Mops" and other
manifestations of nature in the 19th century (from the "Münchener
Bilderbogen, Nro. 405/406", published in 1860, and illustrated by
Wilhelm Busch):
http://www.wilhelm-busch-seiten.de/werke/bilderbogen/alpha.html
Naturgeschichtliches Alphabet
für größere Kinder und solche, die es werden wollen
Im Ameishaufen wimmelt es,
Der Aff' frißt nie Verschimmeltes.
Die Biene ist ein fleißig Tier,
Dem Bären kommt dies g'spaßig für.
...
Im Süden fern die Feige reift,
Der Falk am Finken sich vergreift.
...
Trau ja dem Igel nicht, er sticht,
Der Iltis ist auf Mord erpicht.
...
Die Lerche in die Lüfte steigt,
Der Löwe brüllt, wenn er nicht schweigt.
Die Maus tut niemand was zu Leide,
Der Mops ist alter Damen Freude.
...
Das Quarz sitzt tief im Berges-Schacht,
Die Quitte stiehlt man bei der Nacht.
...
Die Unke schreit im Sumpfe kläglich,
Der Uhu schläft zwölf Stunden täglich.
Das Vieh sich auf der Weide tummelt,
Der Vampyr nachts die Luft durchbummelt.
...
And finally an excerpt from the Heyse novella "Siechentrost" (also
known as "Spielmannslegende") of 1883, which shows a clearly
metaphoric use of "tönendes Erz":
"Bei diesem Anblick verstummte die Stimme in seinem Innern, die das
schöne Geschöpf hatte entschuldigen wollen: die Gegenwart eines
Dritten habe ihr Zwang angetan, und was als leichtherzige
Gleichgültigkeit erschienen, sei nichts gewesen als jungfräuliche
Scheu, ihrem Verlobtem vor fremden Augen sich an den Hals zu werfen.
Alle die eitlen Worte, mit denen sie ihn empfangen, rief er sich
wieder zurück und mußte sich mit bitterem Kummer gestehen, daß kein
Herz daraus gesprochen, nur ein tönendes Erz und eine klingende
Schelle. So floh er, da er Schritte vernahm, mit einem dumpfen Seufzer
von ihrem Hause hinweg, konnte es aber nicht über sich gewinnen, schon
zu den Eltern heimzukehren, sondern strich, den Hut tief in die Stirn
gedrückt, durch die ödesten Gäßchen ruhelos auf und ab, nach dem Fluß
hinunter, an der steinernen Brücke vorbei und wieder in die Stadt
hinauf, bis er nach einer Stunde ziellosen Schweifens ruhig genug zu
sein glaubte, um den Seinigen unter die Augen treten zu können."
This can be found on the German "Project Gutenberg" pages.
Martin.